Was ist Anlegerschutz?
Warum befassen wir uns damit?
Weil wir immer wieder damit konfrontiert werden. Wenn hier an der Costa Blanca eine Kapitalanlage angeboten wird, erfahren wir davon. Entweder aus der Zeitung oder von Anlegern oder Interessenten. Wir werden gefragt, was wir davon halten oder, ob wir auch „so etwas Tolles" anbieten können. Da es für jede seriöse Kapitalanlage öffentlich zugängliches Informationsmaterial gibt, versuchen wir, uns dieses zu beschaffen, um es dann zu prüfen und zu beurteilen. Die meisten Anbieter von Kapitalanlagen freuen sich darüber, denn wir suchen ja auch für unsere Kunden ständig nach guten Offerten. Wenn wir etwas herausgefunden haben und wir die Sache für bedeutend halten, äußern wir uns dazu. Positiv oder negativ. Im Dialog mit unseren Kunden und Interessenten und auch öffentlich.
Was qualifiziert uns dazu?
Ich, Harald Wolff, Geschäftsführer der Sol&Haben S.L., bin gelernter Bankkaufmann. Seit Abschluss meiner gründlichen Ausbildung bei einer Sparkasse im Jahr 1972 befasse ich mich ununterbrochen mit Finanzthemen. Seit 1977 bin ich selbständig im Finanz- und Immobiliengeschäft. Anfang der neunziger Jahre wurde ich als Referent zu einer Schulungsreihe für Vermögensberater eingeladen. Aus dem Kreis der Schulungsteilnehmer wurden mir fortan immer wieder die verschiedensten Kapitalanlagen zur Beurteilung vorgelegt. Daraus entwickelte sich ein umfassendes Wissen über Merkmale und Erscheinungsformen zweifelhafter Anlageofferten. Dies vertiefte ich durch Kontakte und Wissensaustausch mit Kriminalpolizei und anerkannten Experten wie Dr. Glinig, dem Autor des Standardwerks „Der internationale Finanzbetrug". Seit etwa 1995 halte ich Vorträge zur Erkennung von und Schutzmaßnahmen gegen Anlagebetrug und veröffentliche Artikel dazu. Bundesweite Anfragen erreichten mich seit etwa 1998 als Autor eines Ratgebers zur Altersvorsorge, der im renommierten Verlag C.H. Beck, München, erschienen war, und, nachdem ich als Studiogast bei n-tv Geld Fragen zur Altersvorsorge beantwortet hatte. Seit 2000 bin ich an der Costa Blanca tätig und begegne hier alt bekannten und neuen Betrugsmaschen oder auch einfach nur unsinnigen oder dilettantisch gemachten Kapitalanlagen. Dazu äußere ich mich.
Seit 2007 arbeite ich darüber hinaus eng mit der Juristin Janette Vehse zusammen, die sich als Geschäftsführerin der Soluciones Europeas S.L. in Kooperation mit einem Netzwerk von Rechtsanwälten und Steuerexperten, mit den rechtlichen und steuerlichen Angelegenheiten deutschsprachiger Personen in Spanien befasst.
Wettbewerbsschelte?
Firmen oder Personen, die sich mit dem Vertrieb von Kapitalanlagen befassen, die wir als unseriös oder untauglich befinden, sind in der Regel nicht begeistert und empfinden unsere Tätigkeit als Einmischung und Behinderung. Man unterstellt uns dann gern, Wettbewerber ausbremsen zu wollen. Was für Wettbewerber? Wir bieten keine eigenen Kapitalanlagen an. Wir beurteilen die Angebote, die wir am Markt vorfinden und sprechen Empfehlungen aus. In dieser Tätigkeit kennen wir keinen Wettbewerber an der Costa Blanca. In Wettbewerb zueinander stehen Emissionshäuser, Fondsgesellschaften und Banken. Wir wählen daraus Empfehlungen aus. Seit wir hier tätig sind, haben wir die Kooperation mit 8 Banken in Spanien, Deutschland, Österreich und der Schweiz empfohlen, Investmentfonds von über 20 verschiedenen Kapitalanlagegesellschaften vermittelt und mehr als 130 verschiedene Beteiligungsprodukte von mehr als 15 Emissionshäusern für unsere Anleger ausgewählt. Mit einer Vielzahl von Kollegen mit ähnlicher Tätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen wir darüber hinaus in regelmäßigem oder gelegentlichem Informations- und Gedankenaustausch.
Wen stört Anlegerschutz?
Ja, wer fühlt sich dadurch gestört, dass wir Kapitalanlagen auf den Grund gehen? Anleger? Nein, regelmäßig sind es die Urheber oder Vermittler obskurer Produkte, denen das Tageslicht, dem wir sie aussetzen, nicht bekommt. Wer sich nicht für unsere Meinung interessiert, der muss sie ja nicht lesen. Wer allerdings vor einer Anlageentscheidung steht, ist eher dankbar für unsere Analysen, und sei es als zweite Meinung. Anleger, die unsere Kunden geworden sind, stören sich jedenfalls nicht an unserer Aufklärungsarbeit. Und auf die kommt es uns an.
Ahnungslosigkeit ist keine Beratertugend
Haben Sie schon einmal ein Inserat gesehen „Anatomisch Interessierte Leute zur Einarbeitung als Chirurg gesucht"? Eher selten, oder? In der Finanzbranche sind entsprechende Stellenangebote häufig zu finden. Nichts gegen Friseure, Köche oder Angehörige anderer ehrenwerter Berufe, deren Leistungen ich gern in Anspruch nehme. Nur wenn diese nach einigen Wochenendkursen glauben, Finanzanlageexperten zu sein, oder von ihren Einweisern diesen Glauben vermittelt bekommen, gibt es immer wieder Probleme. Wie viele Unsinnsprodukte werden täglich von Schnellkurs"beratern" verkauft? Produkte, die sie selbst nicht beurteilen können. Die teilweise nicht einmal von ihren Urhebern verstanden werden. Stellen Sie sich das Gemetzel vor, wenn Chirurgen so ahnungslos wären wie manche „Finanzexperten".
Anlagebetrug ist übelste Kriminalität
Es ist natürlich zu unterscheiden zwischen ahnungslosen Beratern, die in gutem Glauben Schaden anrichten, und solchen, die sich bewusst und vorsätzlich am Vermögen anderer rechtswidrig bereichern. Schlimm genug und in den Folgen häufig identisch. Wer jedoch absichtlich andere Leute um ihre Ersparnisse bringt, ist einfach ein schäbiger Lump! Punkt!
Mir haben Leute gegenübergesessen, die alle Lebensfreude verloren haben, die vor Kummer zusammengefallen, geradezu „verkümmert" sind. Auch Hinterbliebene von Menschen, die an den Folgen solcher Taten zu Grunde gegangen sind. Das waren nicht immer Gierige und Unersättliche! Das waren Menschen, die anderen vertraut hatten. Die vielleicht ihre Rente aufbessern wollten, indem sie ihr Häuschen beliehen. Die ihr Vermögen sicher anlegen wollten, um einen ruhigen Lebensabend zu verbringen. Die manchmal alles verloren haben und nun von der Grundsicherung leben müssen. Deren Lebensträume zerstört wurden. Wer Menschen so etwas antut, verdient weder Sympathie noch Rücksicht.
Wir werden weiterhin unser Wissen und unsere Erfahrung einsetzen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Und werden uns weiter dazu äußern! Davon lassen wir uns weder durch üble Nachrede noch durch Drohungen abbringen.
Neues von Hans-Georg Aust
Donnerstag, den 05. Mai 2011 um 10:20 Uhr
Neues von Hans-Georg Aust
Strafverfahren wegen Verjährung eingestellt
Durchaus vorstellbar, dass in Lliber die Korken geknallt haben. Schließlich bekommt man nicht alle Tage mehr als 600.000 Euro geschenkt. Ich hatte in einem früheren Beitrag von einer Dame berichtet, die sich von Aust geschädigt fühlte und ihn deshalb angezeigt hat. Aus gutem Grund, wie das Ermittlungsverfahren ergab. Nur - zu spät! Leider erleben wir immer wieder, dass Geschädigte sich von „ihrem" Betrüger zu lange hinhalten lassen und zu lange zögern, sich helfen zu lassen. Einerseits wird es mit verstreichender Zeit immer schwerer, an das Geld wieder heranzukommen, andererseits wird der „Vorsprung" größer. Und es droht Verjährung!Auszug aus der Begründung im Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft:
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Achtung Trittbrettfahrer!
Mittwoch, den 29. Dezember 2010 um 23:47 Uhr
Achtung Trittbrettfahrer!
Missbrauch unserer E-Mail Adresse
Heute erreichte mich eine ziemlich irritierte Rückfrage des Herausgebers der Costa Info: Es sei ein Forumsbeitrag mit unserer Absenderadresse eingegangen, der weder in der Form noch im Inhalt dem entspräche, was man von mir gewohnt sei. Erstens sei die Botschaft sprachlich nicht vergleichbar mit meinem Stil, zweitens hätte ich derartige Aktionen wohl nicht nötig. Stimmt!
Der Schreiber war angeblich ein Betrüger, der seinen „Geldanlagebetrug" bereut, „auf Anraten seines Therapeuten" sein Gewissen entlasten und den Schaden wieder gutmachen will. Als Verfasser wird ein „Cr..... Cu....", Altea, mit Namen und voller Anschrift genannt.
Was macht ein redaktionell betreutes Forum aus? Richtig - die redaktionelle Betreuung! Natürlich hat der Herausgeber der Costa Info den Braten gerochen und dem Trittbrettfahrer keine Plattform für sein Gesudel gegeben. Das Forum bietet offenen und unkomplizierten Meinungsaustausch und eben keinen Platz für anonyme Verunglimpfungen.
Klarstellung
Unter der E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder .de schreibe nur ich! Offen, unter meinem Namen, Harald Wolff. Ich bin bekannt für Klartext. Auch, wenn es manchmal wehtut und ich schon die verschiedensten Drohungen und Anfeindungen von denen erfahren durfte, die ich deutlich und mit offenem Visier kritisiere.
Ich kenne weder einen „Cr..... Cu...." noch weiß ich etwas über Anlagebetrug im Zusammenhang mit diesem Herrn. Sähe ich einen Anlass, mich dazu zu äußern, würde ich dies unter meinem Namen tun. Mit nachprüfbaren Fakten! Wenn sich jemand geschädigt fühlt, dann rate ich ihm, mit seinem Problem zu uns zu kommen, anstatt zu versuchen, mit unserem guten Ruf unter Missbrauch unserer E-Mail Adresse Stimmung zu machen.
Noch klüger wäre es, vor einer Anlageentscheidung zu uns zu kommen. Dann müsste man hinterher nämlich nicht hinter seinem Geld oder mutmaßlichen Betrügern herlaufen.
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Kluge Anleger kommen zu Sol&Haben
Dienstag, den 23. November 2010 um 09:57 Uhr
Kluge Anleger kommen zu Sol&Haben
Andere lassen sich als „Elite-Investor" für dumm verkaufen
„... ein aktuelles Angebot, das vielversprechend tönt" Die Anfrage kam von Kunden, die unsere Kompetenz seit vielen Jahren kennen und unser Urteil schätzen. Beigefügt war ein Anschreiben einer Vertriebsfirma für Kapitalanlagen, deren aggressiver und marktschreierischer Stil uns schon mehrfach aufgefallen war. Das Angebot „tönte" (die Kunden sind ein sympathisches Schweizer Ehepaar) tatsächlich vielversprechend. Zu viel! Was wurde versprochen?Kommentar schreiben oder lesen (0) ... >>
Betrogen und besteuert
Donnerstag, den 05. August 2010 um 14:57 Uhr
Betrogen und besteuert
Scheingewinne sind steuerpflichtig
Pecunia non olet - Geld stinkt nicht. Kaiser Vespasian soll diesen Satz gesagt haben, als er die öffentlichen Toiletten in Rom besteuerte. Diese lehrreiche Erkenntnis beflügelt auch heute noch den Fiskus, der Geld für den nimmersatten Staat beschaffen muss. Dabei kommt es nicht auf Anstand und Gerechtigkeit an, sondern auf Paragraphen. Und das kann für betrogene Kapitalanleger durchaus fatale Folgen haben.Wenig bekannt aber doch gesicherte höchstrichterliche Rechtsprechung ist nämlich die Steuerpflicht für Scheingewinne. Auch wenn diese nie ausgezahlt wurden und sogar das Kapital verloren ist. Es ist sogar strafbar, diese „Gewinne" nicht in der Steuererklärung anzugeben.
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Integrierter Anlegerschutz
Montag, den 07. Juni 2010 um 11:36 Uhr
Integrierter Anlegerschutz
Eine zweifelhafte Offerte, die vor sich selbst schützt
Sie wissen ja, wir beobachten die Kapitalanlageangebote, die hier an der Costa Blanca auftauchen, um die Fragen unserer Interessenten qualifiziert beantworten zu können. Und, weil uns interessiert, was sich am Markt so tut.Besonders beeindruckt sind wir von einer Offerte, die seit einigen Wochen in den Costa Blanca Nachrichten (CBN) zu finden ist:
„Geld verdienen mit der Sonne. Aktienbeteiligung an span. Photovoltaik S.A. 100% sicher hohe Rendite. Info: www. ... . de/@gmx.de"
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