Anlagebetrug xte Auflage

Donnerstag, den 28. Mai 2009 um 16:10 Uhr

Es ist zum Mäusemelken ...!

Ungehörte und ungelesene Warnungen kosten nicht nur ein Vermögen

Nein, aufdrängen wollen wir unsere Meinung nicht! Trotzdem wenden wir viel Mühe und Geld auf, um Informationen zu verbreiten, die für uns selbstverständlich sind. Die aber offenbar doch so wenig Beachtung finden, dass Bauernfänger, Betrüger, Ahnungslose und ihre Helfer und Mittäter immer wieder reiche Beute machen. Dabei werden nicht nur Lebensträume und Existenzgrundlagen gefährdet oder gar gestört, sondern mit dem Vermögen nicht selten auch die Gesundheit der Opfer ruiniert. Finanzbetrug ist in meinen Augen im wahrsten Sinne ein Kapitalverbrechen. Ein Verbrechen, mit dessen Verfolgung sich die Justiz sehr schwertut, wenn sie nicht sogar gänzlich uninteressiert ist.

Warum wir die Augen nicht verschließen können

Wir haben uns unter deutschsprachigen Kapitalanlegern in Spanien mit viel Arbeit, gelebter Zuverlässigkeit und nachgewiesenen Anlageerfolgen einen guten Namen gemacht. Da bleibt es nicht aus, dass wir nach unserer Meinung gefragt werden, wenn es um Kapitalanlagen geht. Wir reden dann nicht einfach so daher, sondern prüfen das, was uns vorliegt, sorgfältig. Das hatte ich schon viele Jahre zuvor auch in Deutschland so gemacht. Auch dort war meine Meinung gefragt. Standorte wie die Costa Blanca oder Mallorca sind aus Sicht der deutschsprachigen Bewohner mit sehr großflächigen Kleinstädten vergleichbar. Also ist anzunehmen, dass wir im Laufe der Jahre fast alles, was Anleger hier bewegt, gesehen, bzw. geprüft haben. Und uns dazu geäußert haben. Schon 2001, kurz nach Gründung der Sol&Haben S.L. in Denia, stellten wir fest, dass unseriöse Anbieter oder Betrüger hier mit den gleichen Tricks arbeiten, wie überall. Nur dreister und öffentlicher. Damals nahm ich das zum Anlaß, das Manuskript zu einem Vortrag über Anlagebetrug, den ich 1999 in München vor einem Mittelstandsforum gehalten hatte, mit einem für 2001 aktualisierten Vorwort neu zu veröffentlichen. Heute, knapp 10 Jahre nach dem Vortrag, müsste ich nicht viel ändern. Die alten Tricks ziehen immer noch! Hier und heute!

Schaden vermeiden können Sie auch, wenn Sie einen Blick in eine andere Veröffentlichung werfen, die ich 2002 schrieb. "Bauernfängerei und Kundenverdummung" Ich konnte es schon damals einfach nicht fassen, mit welcher Dreistigkeit den Menschen das sauer ersparte Vermögen abnommen wird. Lesen Sie mal nach, was ich damals über Derivate geschrieben hatte. Heute, 7 Jahre danach, kommen immer mehr Menschen zu uns, um Hilfe zu suchen. Hilfe bei Problemen, die sie nicht hätten, wenn unsere Warnungen sie erreicht hätten. Hätten! Wie gesagt, wir wollen uns nicht aufdrängen! Aber machmal ist es schon zum "Mäusemelken ..."

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