Sicherheit von Bankanlagen
Montag, den 26. September 2011 um 10:41 Uhr
Sicherheit von Bankanlagen
Augenwischerei oder substantielle Sicherheit?
Wenn man sich heute so umliest, erfährt man viel über Sicherheit. Da gibt es Rettungsschirme, Stabilitätsfonds, Sicherungseinrichtungen, Einlagensicherungsfonds .... Für Staaten, für Banken, für Kunden. Na dann ist ja alles klar! Sollte man meinen.Na ja! Zunächst einmal bedeutet das Vorhandensein von Sicherungsmechanismen und - einrichtungen, dass man Angst vor Unsicherheit hat. Und das nicht zu Unrecht. Um diese Betrachtung nicht ausufern zu lassen, ignorieren wir einmal die Bonitätsprobleme von Staaten. Auch die Rettung von Banken steht heute nicht im Mittelpunkt unseres Interesses. Es geht um die Einlagen der Kunden. Die Sicherheit Ihrer Ersparnisse.
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Leserbrief an die CBN - CAM
Mittwoch, den 13. April 2011 um 12:33 Uhr
Leserbrief
zum Artikel "Auf schwachem Bein" (CBN Nr. 1425 vom 8. April 2011)
Leserbrief zum Artikel „Auf schwachem Bein" (CBN Nr. 1425 vom 8. April 2011)
Bei der CAM ist alles „normal". Das genau ist das Problem. Eine solide, über 130 Jahre gewachsene regionale Sparkasse wird auf Expansion getrimmt. Kredite werden billiger und großzügiger als bei der Konkurrenz gewährt. Einlagen, Festgelder werden, am Markt vorbei, unvernünftig hoch verzinst. Innerhalb von fünf Jahren gelingt es damit, das Volumen des Instituts zu verdoppeln. Auf Sand gebaut! Macht aber nichts - der Staat wird helfen. Normale Abläufe. Folgenden Satz spricht eine leitende Angestellte der Bank zur Veröffentlichung in der CBN:
„Dass der staatliche Frob-Fonds in das CAM-Kapital eintritt, wie es unsere Pläne vorsehen, die wir der Zentralbank vorgelegt haben, bedeutet sogar eine noch höhere Sicherheitsgarantie."
Kaum zu glauben „...wie es unsere Pläne vorsehen...". Es läuft alles planmäßig. Machen die anderen ja auch so. Der Staat wendet die Pleite ab, deshalb erhöht sich die Sicherheit. Abstrus? Hier könnte das schöne Wort passen. Solche Leute tragen Verantwortung im sensiblen Finanzwesen! Eine erschreckende Vorstellung! Wohl auch für die Verantwortlichen der anderen Sparkassen, die die geplante Fusion wegen der Schwäche der CAM abgeblasen haben.
Gerade musste der Euro-Rettungsschirm die Staatspleite in Irland abwehren. Weil der irische Staat sich mit den Garantien für seine Banken übernommen hatte und als Folge selbst vor der Pleite stand. Wir erinnern uns - die deutsche Hypo Real Estate hatte ihre Tochter Depfa extra nach Irland umgesiedelt, um die dortigen laxen Gesetze zu nutzen. In diesen Tagen diskutieren wir auch über die „skandalöse" Weigerung der Isländer, für die Entschädigung von Anlegern einzustehen, die von größenwahnsinnigen isländischen Banken um ihr Geld gebracht wurden. Mit ihren hohen Zinsversprechen hatten die Banken Anleger aus aller Welt geködert. Auch hier an der Küste hat die isländische Landsbanki mit abenteuerlichen Finanz-Konstruktionen eine Blutspur hinterlassen. Das Volumen der drei großen isländischen Banken war auf das achtfache des isländischen Bruttoinlandsprodukts angewachsen. Die Folgen der Pleite konnte der Staat, der eine Einwohnerzahl wie Bielefeld hat, nicht verkraften. Stichwort „Icesave". Andere Staaten sprangen ein. Jetzt bleiben diese vorerst auf ihren Auslagen sitzen. Die isländischen Steuerzahler wollen nicht zahlen für die Abenteuer ihrer Banken. Und für die Unvernunft gieriger Anleger!
Zurück nach Spanien. Sparer gehen gern zur CAM. Die zahlt Spitzenzinsen. Am Markt vorbei. Kann man ruhig machen. Der Staat garantiert ja. Wenn der es nicht mehr schafft, was abzusehen ist, können ja die deutschen, die luxemburgischen, die finnischen ... Steuerzahler einspringen. Wie in Griechenland, wo man inzwischen wieder einmal darüber nachdenkt, einen Schuldenschnitt zu machen. Was das heißt? Ganz einfach - Es wird nur ein Teil der Schulden, also der Anlegergelder, zurückgezahlt. So lernen Kapitalanleger dann wieder, was eine Risikoprämie ist, nämlich die Differenz zwischen dem Zins für eine sichere Anlage und dem für eine risikobehaftete Anlage. Es ist zu fragen, wie lange Steuerzahler bereit sind, das Risiko für Anleger zu bezahlen, während die die Prämie dafür ohne Risiko kassieren. Bei der CAM zahlen die Steuerzahler, „...wie es unsere Pläne vorsehen...", bereits. Übrigens - das Kreditrating der CAM ist aktuell weitaus schlechter als das von Lehman Brothers zum Zeitpunkt der Pleite. Das Rating Spaniens ist - noch - etwas besser. Ausblick „negativ" (Moody´s).
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Leserbrief an die CBN - Gier
Mittwoch, den 13. April 2011 um 12:25 Uhr
Leserbrief
zum Artikel "Gier macht arm und dumm" (CBN Nr. 1425)
Heute fühlte ich mich wieder einmal bemüßigt, auf Artikel in den Costa Blanca Nachrichten (CBN) zu reagieren. Zwei Leserbriefe habe ich geschrieben. Sollte die CBN die Briefe nicht veröffentlichen, hier ist der erste:
Leserbrief zum Artikel „Gier macht arm und dumm" (CBN Nr. 1425 vom 8. April 2011)
Der Titel sagt eigentlich schon sehr viel. Mich stört aber an dem Artikel, dass im Zusammenhang mit Daytrading von „Anlegern" gesprochen wird. Dabei hat diese Zockerei mit Anlage nun aber wirklich nichts zu tun. Die Gesetzgebung und Rechtsprechung tut sich äußerst schwer mit der Unterscheidung dieser Differenzgeschäfte von Spiel und Wette. Letztlich kommt es dabei auf die Begleitumstände und die Situation des Händlers (Spielers) an. Selbst der Gründer des Stammtisches wird im Artikel zitiert: „Über den richtigen Ein- und Ausstieg entscheide lediglich der Zufall. Ein Restrisiko bleibe immer." Zufall? = Spiel! Restrisiko? Verschiedene breit angelegte Untersuchungen haben ergeben, dass mehr als 75% der Daytrader Verluste machen. Sicher gibt es professionelle Spieler, wie auch in Spielcasinos, die mit Geschick, Disziplin und Nerven Gewinne machen. Und wo es Gewinner gibt, muss es Verlierer geben. Wie findet man die? Man lockt immer wieder neue „Greenhorns" mit hohen Gewinnaussichten. Man veranstaltet Kurse (gegen Gebühr). Man verkauft die Werkzeuge, Programme, Konten, Zugänge zu Handelsplattformen. An was erinnert uns das? Richtig - an die Händler, die während des Goldrauschs den Goldgräbern die Schaufeln und Hacken verkauft haben. Und an den Wirt im Saloon, der den Spielern den Whiskey verkauft. Das meiste Geld wird nicht mit Zocken verdient, sondern an Zockern. Originell fand ich ein Inserat in der vorigen CBN (Serviceteil). Da wurden „Geldgierige Residenten gesucht, die bankunabhängig eine Top-Rendite anstreben." Auf der Homepage des Anbieters erfährt man, dass man mit einer Investition von nur 200 Euro in ein Startpaket „vollautomatisch mittels Ihrem PC" täglich 200 Euro verdienen kann. „100% Satisfaction guaranteed". Auf derselben Seite wird auch noch „100% Viagra" angeboten. Ja, Standfestigkeit braucht man in diesem Geschäft.
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Kommentar zur Beluga Insolvenz
Mittwoch, den 13. April 2011 um 10:27 Uhr
Was ist los bei Beluga?
Müssen Anleger um ihr Geld fürchten?
Über die Vorgänge rund um die Reedereigruppe Beluga in Bremen wird aktuell viel berichtet, aber auch viel Unruhe gestiftet. Schlagzeilen wie "Schiffsfondsanleger droht Untergang" sind ja nicht gerade geeignet, Anleger zu beruhigen. Interessierte Rechtsanwälte tun ein Übriges, um Anleger zu verunsichern.
Ich habe versucht, die Situation und die Folgen für Anleger aus den Insolvenzen in einer Informationsveranstaltung in unserem Hause zu veranschaulichen. Daran konnten natürlich nicht alle der fast 40 Anleger teilnehmen, denen wir rund 60 Beteiligungen an Schiffsfonds der HCI und von Ownership vermittelt hatten, die in Schiffe investierten, die von der Situation betroffen sind.
Deshalb habe ich erstmals versucht, die Inhalte per Video zusammenzufassen. Wegen der Länge ist das Video zweiteilig. Hier sind die Links zu den Videos:
Über Ihre Meinung dazu würde ich mich sehr freuen.
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"summa cum laude" für Bankhaus Jungholz
Dienstag, den 23. November 2010 um 15:43 Uhr
„summa cum laude" für Bankhaus Jungholz
Zum 8. Mal in Folge Testsieger im Handelsblatt Elite Report
Seit 8 Jahren werden in einem groß angelegten Test jährlich die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum ermittelt. Für den Handelsblatt Elite Report 2011 wurde 360 Instituten intensiv auf den Zahn gefühlt. Anonyme Testkunden ließen sich beraten, reale Kunden der Institute wurden nach ihren Erfahrungen befragt, die Institute selbst standen Rede und Antwort. Im Ergebnis wurden nur 51 Häuser als empfehlenswert in die Elite der Vermögensverwalter aufgenommen. Innerhalb dieser Auswahl gab es eine weitere Einstufung nach akademischem Vorbild: „cum laude" (mit Lob), „magna cum laude" (mit großem Lob) und „summa cum laude" (mit höchstem Lob). Die absolute Spitzenklasse „summa cum laude" erreichten nur 26 Häuser. Wieder dabei ist das Bankhaus Jungholz. Zum 8. Mal in ununterbrochener Folge. Das mag inzwischen schon bald langweilig erscheinen. Derartig konstante Spitzenleistungen erziel man aber nur mit guter und engagierter Arbeit. Und mit zufriedenen Kunden. Wir als Berater suchen für unsere Kunden die besten Partner für das jeweilige Anlageziel. Wenn es um Bankdienstleistungen geht, haben wir mit dem Bankhaus Jungholz den besten Partner gefunden. Wir sind stolz darauf, die einzige spanische Repräsentanz dieser ausgezeichneten Bank seit 2004 in unseren Räumen zu haben.Kommentar schreiben oder lesen (0) ... >>
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