Ulla Schmidt in Els Poblets

Ulla Schmidt in Els Poblets

Auch ohne Dienstwagen ist die Gesundheitsministerin gut angekommen

Da war aber mal richtig was los in Els Poblets. Die Ortsregierung bot der leibhaftigen Bundesministerin einen standesgemäßen Empfang. Der Bürgermeister hatte trotz 35° im Schatten seinen dunklen Anzug aus dem Schrank geholt, die Ortspolizei aktivierte Blaulicht und Trillerpfeife ulla_schmidt_cbnund die Casa de Cultura hatte wohl noch nie solch ein Aufgebot an Fernsehkameras und Presseausweisen gesehen. Man darf unterstellen, dass diese Veranstaltung ohne Dienstwagenklau sicher ebenfalls großes Interesse bei den deutschen Anwohnern gefunden hätte. Ob allerdings ARD, ZDF, RTL und Kollegen nur wegen der Fragen der Bürger einen derartigen Auftrieb veranstaltet hätten, darf ruhig in Frage gestellt werden.

Respekt gebührt den Organisatoren Doris Müller, Paola Britos und Niels Becker für die Realisierung und professionelle Organisation und Leitung der Veranstaltung. War ja zu erwarten, schließlich sind wir alle Brüder und Schwestern im gleichen Lions Club. Ich danke auch dafür, dass man mir und meiner Kollegin Janette Vehse Sitzplätze in der zweiten Reihe reserviert hatte. Schließlich war der Raum mit mehr als 250 Personen bis auf den letzten Stehplatz überfüllt.

In der Sache selbst überzeugte die Ministerin. Kompetent und kenntnisreich beantwortete sie die Fragen, die zunächst von den Podiumsteilnehmern aus einer Vielzahl von Anfragen herausgefiltert podiumsrunde_ulla_schmidtwaren. Auch die anschließenden direkten Fragen aus dem Publikum wurden klar und verständlich beantwortet. Eine Mitarbeiterin nahm die Kontaktdaten einiger Betroffener auf, während Ulla Schmidt glaubhaft versicherte, sich um deren spezielle Probleme kümmern zu wollen. Angenehm fiel mir auf, dass die Ministerin sich zu keiner Zeit auf Wahlkampf einließ. Das Publikum honorierte dies und das erkennbare Engagement der Ministerin für die Belange der Residenten mit Applaus und einer positiven Stimmung im Saal. Auch wir als Teil des Publikums schnappten nur wenige kritische Töne auf. Mehr Details zum fachlichen Inhalt finden Sie auf der Homepage des Costa Info Newsletters der Wochenpost, der, gewohnt aktuell, bereits heute ausführlich berichtet.

Begleitet wurde Ulla Schmidt vom Sozialreferenten der Deutschen Botschaft in Madrid, Dr. Rainer Fuchs, der mit seiner Kompetenz der Veranstaltung weiteres Gewicht verlieh. Dr. Fuchs ist an der Costa Blanca ja kein Unbekannter mehr. Immer wieder steht er auch an der Costa Blanca zur Information und Unterstützung der deutschen Bürger zur Verfügung. Sowohl er als auch die Ministerin betonten wiederholt die Wichtigkeit der Residencia für Deutsche, die in Spanien leben. vehse_dr_fuchsAbgesehen von Rechts- und Steuerfragen ist die korrekte Anmeldung der Menschen, die Leistungen der Gesundheitssysteme erwarten, essentiell wichtig. Wer kann erwarten, dass sich z.B. Wartezeiten verkürzen, wenn Tausende von Menschen ein System nutzen wollen, dem ihre Existenz nicht bekannt ist? Oder für die es keinen Beitrag zugewiesen bekommt. Die Wichtigkeit der korrekten Anmeldung, der steuerlichen Residencia und die Vorteile, die dies bietet, haben auch Sol&Haben und unsere Schwesterfirma Soluciones Europeas immer wieder in Veranstaltungen und Veröffentlichungen erklärt. Nette Anekdote am Rande: Vor Jahren, als Janette Vehse, die Geschäftsführerin der Soluciones Europeas noch Serviceredakteurin bei der CBN war, rief sie in der Deutschen Botschaft bei Dr. Fuchs an, um diesen zu fragen, welche Neuerungen es zum Thema Residencia bei der spanischen Verwaltung gäbe. Seine Antwort war entwaffnend: „Ich hatte gehofft, Sie würden mir das sagen. Wir lesen hier gern Ihre Beiträge, um uns daraus zu informieren." Ein ehrlicher Mann!

Mein persönliches Fazit: Die Veranstaltung ließ erkennen, dass die Belange der Deutschen an der Costa Blanca, soweit es die Gesundheitsversorgung und die soziale Sicherung angeht, von den zuständigen Stellen wichtig genommen werden. Sowohl Ulla Schmidt als auch Dr. Rainer Fuchs machten glaubhaft, dass sie mit Kompetenz und persönlichem Engagement ihre Jobs ernstnehmen. Das finde ich persönlich gut. Ob mit oder ohne Dienstwagen.

 

Link zum Kommentar von Harald Wolff bei Costa- info.de

Kommentare

Name *
E-Mail (nur für Administratoren einsehbar)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
 
aktuell20-rechts
steuer-buch

klima-highlights-rechts
immobilien-highlights-rechts
resiflex-rechts